Breklumer Utopien

Breklum ist ein Ort, an dem seit Beginn des 20. Jahrhunderts theologisch gedacht und experimentiert wird. Die Frage nach der Zukunft unserer Gesellschaft und das Nachdenken über enkeltaugliche Lebensmodelle spielen in der inhaltlichen Arbeit des Christian Jensen Kollegs und der Evangelischen Akademie der Nordkirche bis heute eine zentrale Rolle.

In diesen außergewöhnlichen Zeiten möchten wir, das Christian Jensen Kolleg gemeinsam mit der Evangelischen Akademie, dieses wertvolle Erbe in besonderer Weise nutzen. Wir bitten Menschen aus Politik, Kirche und Gesellschaft um kurze Essays. Sie schreiben über Themen und Fragen, die sie zur Zeit besonders beschäftigen.

  • Neue Räume?
    Dr. Chrisitan Ring, Leiter der Nolde-Stiftung in Seebüll, schaut nach den Chancen des digitalen Raums – und wo der reale Raum unersetzlich ist.
  • Das neue Wir-Gefühl
    Tobias von der Heide ist bildungs- und kirchenpolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktion in Kiel. Er sieht in der Antwort auf die Krise eine Chance für unsere Demokratie.
  • Utopien und Politik
    Eka von Kalben ist Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag in Kiel. Sie denkt über Utopien in der Realpolitik nach und erzählt, was ihr Hoffnung macht.
  • Ich bin realistisch, ich rechne mit Gottes Himmelreich.
    Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt reflektiert persönliche Erfahrungen zwischen Glauben, Hoffen und Handeln.
  • Corona, geteilte Sicherheit und die Krise der globalen Solidarität
    Dr. Christoph Mai, ärztlicher Direktor der DIAKO Nordfriesland, erklärt, was eine Pandemie ist und wieso wir alle dazu aufgerufen sind, wieder mehr Solidarität zu üben.
  • Hinausfahren, wo es tief ist
    Anne Gidion, Rektorin des Pastoralkollegs der Nordkirche, denkt über die neue Zukunftsstudie der EKD nach.
  • Denke ich an Breklum…
    Dr. Uta Andreé leitet das Dezernat für Mission, Ökumene und Diakonie der Nordkirche. Sie schreibt eine Liebeserklärung an Breklum: Es ermöglicht den Perspektivwechsel.
  • Zusammenhalt in der Krise
    Bischof Gothart Magaard vertraut darauf, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt auch in einer unübersichtlich gewordenen Welt möglich ist.
  • Das Utopia heißt „2019“
    Professor Jens Boysen-Hogrefe ist Volkswirt am Institut für Weltwirtschaft, Kiel. Er sagt: Katastrophen hemmen die Entwicklung. Auch von Corona ist wenig Gutes zu erwarten.
  • Echt, jetzt!
    Susanne Uhl ist Regionsgeschäftsführerin beim DGB Nordwest. Sie hofft, dass die Corona-Zeit nachhaltige Verbesserungen für die Beschäftigten der Fleischindustrie schafft.
  • Corona Chancen
    Jörg Herrmann ist Direktor der Evangelischen Akademie der Nordkirche. Er sieht die Chance, dass die Corona-Zeit ein neues, nachhaltiges Miteinander schafft.
  • Gedanken über die Welt nach dem Ausnahmezustand
    Stefan Block ist Propst im Kirchenkreis Altholstein. Er fragt: Was haben wir Leute des Glaubens in und zu diesen Zeiten des Umbruchs zu sagen?